Die Wende




 





In der Klinik begann dann eine völlige Umkrempelung meines bisherigen Lebens.

Das Allerwichtigste war zunächst, daß ich nun endlich meinen Hartz IV-Antrag stellte. Dafür fehlten mir immer noch Unterlagen, die in meiner Messie-Wohnung nicht grad leicht zu finden waren.
Aber ich habe nicht aufgegeben, und fuhr in jeder freien Minute in diese Wohnung, um aufzuräumen und diese Unterlagen zusammenzusuchen.
Danach war der Antrag ein Klacks ;)

Dann bekam ich Anfang Dezember 2005 eine gerichtliche Betreuerin, die mir von meinem Psychiater empfohlen wurde. Sie ist für meine finanziellen Belange, Behördengänge und für Mietangelegenheiten zuständig.

Mitte Januar 2006 fuhren meine Betreuerin und ich eine Wohnung in meinem Wunschwohnviertel besichtigen, und ich spürte beim Betreten dieser sofort: Die isses!!! 42qm groß, hell, weil in beiden Zimmern 2 große Fenster und ein großes Schlaf- und Arbeitszimmer, wo auch meine lang ersehnte PC-Ecke Platz fand.

Heute lebe ich in meiner neuen Bude und bin recht glücklich. Klar gab es Rückschläge, mit denen ich aber gerechnet habe, und die ich - mit Hilfe meiner Betreuerin und meinem Psychiater - gut gemeistert habe.