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Ich habe mir das Thema "Hilfe zur Selbsthilfe" auf meine Fahnen geschrieben, einfach, weil ich an mir selbst gemerkt habe, wie
ungemein viel selbst noch so kleine Kleinigkeiten mein Leben verändert haben. Außerdem finde ich es wichtig, daß ich mich nicht allzu sehr von
anderen Menschen (unter anderem von meiner Therapeutin) abhängig mache, weil diese Abhängigkeit mein Selbstvertrauen wieder
"unterbuttern" würde. Also habe ich mich dazu entschieden, mir soviel wie nur möglich selbst zu helfen und meinen Psychiater oder
meine Therapeutin erst dann "einschalte", wenn ich alleine absolut nicht mehr
weiterkomme.
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Schnelle Tipps, damit es Dir wieder besser geht:
Ein Bad nehmen; Deine Karriereplanung machen; eine berufliche Veränderung planen; überlegen, wie Du Deine Schulden loswerden kannst; Dinge sammeln (z. B. Münzen oder Muscheln); Urlaub vom Alltag machen oder einen Kurzurlaub übers Wochenende planen;
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Einleitung (bitte unbedingt lesen!):
Zuerst einmal muß ich hier betonen, daß man zwischen einer depressiven Verstimmung, die meistens ein Stimmungstief ist, das aber
nicht sehr lange andauert und zwischen einer richtigen, zu behandelnden Depression unterscheiden muß.
Eine depressive Verstimmung erlebt jeder Mensch mehrmals in seinem Leben.
Man ist dann gereizt, meistens überarbeitet und hat
das Gefühl, sich im Dauerstreß zu befinden. Dann helfen oft "kleine Dinge", um darüber hinwegzukommen, wie zum Beispiel ein
Wochenend-Urlaub oder ein gemütlicher und entspannender Abend mit Freunden/Freundinnen.
Eine richtige Depression hingegen ist eine schwerwiegende psychische Erkrankung
und darf auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden, weil
sie oft mit Suizidgedanken und -versuchen einhergeht. Deshalb müssen diese
auf jeden Fall psychotherapeutisch und - je nach Schwere der Erkrankung
- auch psychiatrisch, also medizinisch, behandelt werden.
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Tipps zur Überwindung von depressiven Verstimmungen / Depressionen
Tipp Nummer 1:
Vielleicht kannst Du langsam versuchen, Dir wieder Erfolgserlebnisse zu schaffen.
Zum Beispiel kannst Du Deine Wohnung systematisch aufräumen/entrümpeln. Dies befreit von "altem Ballast" und macht Deinen
Kopf wieder frei für neue Erfahrungen :-)
Außerdem kannst Du an solch einer "Aufräumaktion" sehr genau sehen, wie viel Du schon geschafft hast, und das tut ungeheuer gut.
Und es steht Dir natürlich frei, Deine eigenen vier Wände nach Deinem Belieben umzudekorieren. Am besten lädtst Du danach all Deine
Freunde oder Bekannte in Deine neu gestaltete Wohnung ein und läßt diese von ihnen bewundern. Na, wie wäre das für Dich?
Tipp Nummer 2:
Versuche, Deinem Leben wieder mehr Lebensqualität einzuhauchen.
Was hast Du "früher" oder immer schon gerne getan?
Bist Du gerne mit Freunden ins Kino gegangen? Hast Du gerne und oft Sport getrieben? Bist Du gerne auf Parties gegangen? ...
Dann tue alle diese Dinge wieder, und Du wirst wieder Lebensfreude empfinden. Vor allem regelmäßiger Sport trägt sehr zum seelischen und körperlichen Empfinden bei. Ich hoffe sehr für Dich, daß Du
das in naher Zukunft erlebst.
Tipp Nummer 3:
Versuche, Dich von Gedankenkreisen und Verhaltensweisen zu trennen, die Dir
nicht gut tun. Wenn Du zum Beispiel viel über Deine Vergangenheit grübelst, frage Dich nach dem Sinn, warum Du Dir so etwas antust. Deine Vergangenheit ist abgeschlossen, und Du lebst im Hier und Jetzt. Und auch nur hier und jetzt hast Du die Chance, etwas an Dir selbst und an Deinem Leben zu ändern.
Also: Tue etwas!
Tipp Nummer 4:
Versuche, Dich nicht von anderen Menschen zurückzuziehen. Denn solch ein sozialer Rückzug birgt die Gefahr, in die sogenannte "depressive Spirale" zu gelangen. Deshalb solltest Du versuchen, so viel wie nur möglich mit anderen Menschen zusammenzusein, auch wenn es Dir dabei noch so schlecht geht. Es ist wichtig, das zu tun. Ich wünsche
Dir dabei viel Erfolg :-)
Ich wünsche mir, daß Dir diese Tipps helfen konnten und sei es auch "nur" für einen Denkanstoß. Das würde
mir schon reichen.
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Vorwort:
Es ist ganz normal, wenn Du Phasen erlebst, in denen Du Dich besser oder auch mal schlechter entspannen kannst. Also:
Erwarte nicht zuviel :-)
Denn perfektionistisches Denken führt beim Entspannen oft genau zum Gegenteil: Du verkrampfst und spannst Deine Muskeln an, weil
Dein Körper auf solche Gedanken mit Anspannung reagiert.
Denn auch manche Entspannungsmethoden schlagen mal gut und mal schlecht an; deshalb ist es für Dich gut, wenn Du Dir ein
"Repertoire" an Entspannungsmethoden schaffst.
Regelmäßige Übung ist dabei genauso wichtig wie ein guter Ort, an dem Du Dich auch wirklich gut entspannen kannst.
Hier sind mal einige Entspannungsmethoden von mir, die ich Euch weiterempfehlen möchte:
Tipp Nummer 1:
Ein heißes Bad mit Badesalz oder wohlduftenden Badezusätzen nehmen, dabei lesen und schöne Musik hören
Tipp Nummer 2:
Spazierengehen, "Walken" oder Joggen
Tipp Nummer 3:
Radfahren oder Basketball spielen
Tipp Nummer 4:
Mit Freunden telefonieren
Tipp Nummer 5:
Zu Freunden gehen, gemütlich Kaffee miteinander trinken und plaudern
Tipp Nummer 6:
Malen oder zeichnen
Tipp Nummer 7:
Ein spannendes oder amüsantes Buch lesen, je nach Lust oder Laune, aber das mich auf jeden Fall in eine andere Welt entführt
Tipp Nummer 8:
Eine Kurzgeschichte schreiben oder dichten
Tipp Nummer 9:
Im Internet surfen
Tipp Nummer 10:
Kaffee trinken und dazu leckere Cookies oder Schokolade essen
Dazu gehören natürlich auch therapeutische Entspannungsmethoden wie die "Progressive Muskelentspannung" nach Jacobsen.
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Was kannst Du tun, wenn
Du traurig bist?
Tipp Nummer 1:
Wenn Du den Grund für Deine Traurigkeit weißt, kannst Du versuchen, diesen aufzuschreiben. Dadurch bringst Du Deine Gefühle
schon fürs Erste sehr gut zum Ausdruck, und vielleicht fühlst Du Dich danach sogar schon besser?
Tipp Nummer 2:
Wenn Dir das Aufschreiben an sich nicht geholfen hat, würde es Dir vielleicht guttun, zu versuchen zu weinen. Denn vor allem
negative Gefühle brauchen ein "Ventil".
Tipp Nummer 3:
Wenn Du aufgrund Deiner Traurigkeit anfängst, nur noch all das Schlechte in Deinem Leben zu sehen, dann versuche, Dir auch einige
schöne und positive Dinge in Deiner nahen Zukunft vorzustellen. Dies kann ein Plausch mit Deinem besten Freund / Deiner besten
Freundin am Telefon sein, ein Treffen mit eben diesem / dieser oder ein schöner Wunsch, den Du Dir hoffentlich in naher
Zukunft erfüllen wirst.
Tipp Nummer 4:
Du kannst Dir auch klarmachen, daß keines Deiner Gefühle ewig dauern wird. Im Gegenteil, meist sind sie kurzweilig, und zudem
kannst Du sie noch direkt beeinflussen:
Zum Beispiel über Deine Gedanken (siehe Punkt 3) oder über Deinen Körper, wenn Du Dich dazu entschließen kannst, jetzt spazierenzugehen,
wenn Du gerade traurig bist. Durch die körperliche Bewegung und durch die Ablenkung (draußen zu sein und etwas anderes als die
eigenen vier Wände zu sehen) verschwindet manches Gefühl nämlich schneller, als man denkt :-)
Und jetzt wünsche ich mir für Dich, daß Du diese Phase der Traurigkeit gut und schnell überwindest, um Dich wieder den schönen
Seiten des Lebens widmen zu können :-)
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Sehr vielen Betroffenen fällt es sehr schwer, sich selbst so anzunehmen, wie sie sind. Sie leiden unter starken Schuld- und
Schamgefühlen.
Auch ihr Selbsthass ist sehr groß. Um diesen abzumildern, kannst Du folgende Maßnahmen versuchen:
Maßnahme Nummer 1:
Mache Dir eine Aufstellung mit den Dingen, die Du an Dir selbst nicht magst. Aber versuche auch gleichzeitig, zu jedem negativen
Punkt ein Pendant, das heißt einen positiven Punkt an Dir, zu finden. Das können Dinge oder Eigenschaften an Dir selbst sein,
die Du an Dir schätzt und auf die Du stolz bist.
Und mache erst dann mit den negativen Punkten weiter, wenn Du Dich wieder im "Gleichgewicht" befindest.
Wenn Du möchtest, kannst Du diese Liste einem Menschen, dem Du vertraust, zeigen und mit ihm oder ihr darüber sprechen. Dabei sollte
im Vordergrund stehen, dass jeder Mensch gute und weniger gute Eigenschaften in sich trägt. Denn das macht die Individualität
(= das Unteilbare) jedes Menschen aus.
Maßnahme Nummer 2:
Der Selbsthass führt meistens dazu, dass die Betroffenen ihren Körper vernachlässigen, indem sie sich zum Beispiel schneiden oder
tagelang nichts essen.
Dieser Teufelskreis kann nur dann durchbrochen werden, wenn Du dafür sorgst, regelmäßig für Deinen Körper zu sorgen.
Du kannst zum Beispiel ein schönes Bad nehmen, Dich sorgfältig eincremen, Dir ein schönes Mahl zubereiten...
Maßnahme Nummer 3:
Versuche, Dich von selbstanklagenden Vorwürfe zu distanzieren. Sage Dir selbst: "Ich bin nicht schuld an meiner heutigen Situation.
Ich bin auch nicht schuld an den Dingen, die in meiner Vergangenheit geschehen sind. Ich bin einzig und alleine verantwortlich für
meine Zukunft. Und für meine Zukunft brauche ich Kraft, die ich sammeln muss."
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Was kannst Du tun, wenn Du starke Wutgefühle gegen jemanden hegst?
Erst einmal möchte ich an dieser Stelle betonen, daß jeder, wirklich jeder Mensch, ein Anrecht darauf hat, auf einen anderen
Menschen wütend zu sein. Viele von uns haben da in ihrer Vergangenheit ganz andere Erfahrungen gemacht; das ist mir durchaus bewußt.
Aber jetzt ist jetzt, und die Wut ist ein ganz natürliches Gefühl, genauso wie die Freude und die Traurigkeit, und deswegen
solltest Du auch mit dieser Wut irgendwo "hin", sprich, Du mußt sie irgendwo "lassen".
Tipp Nummer 1:
Du kannst eine Datei mit dem Namen dieser Person anlegen, um dann zu
versuchen, Deiner Wut schriftlich Ausdruck zu verleihen. Oder schreibe
dieser Person einen
langen, detaillierten Brief, warum Du wütend auf ihn / sie bist. Du brauchst
diesen Brief ja hinterher auch gar nicht abzuschicken; die Hauptsache
ist doch, Du bist Deine Wut auf diese Art erst einmal los.
Tipp Nummer 2:
Du kannst (danach) noch einen guten Freund / eine gute Freundin anrufen
und ihm / ihr Deine Wut noch einmal schildern. Ideal wäre es natürlich, wenn er / sie Dich in Deiner Wut unterstützt und Dir sagt, daß Deine Wut verständlich
ist.
Tipp Nummer 3:
Aber wenn Deine Wut tatsächlich durch keinen dieser Tipps zu besänftigen
ist, dann kannst Du immer noch versuchen, Deine Wut mit Hilfe von Sport
abzureagieren. Geh' rennen, fahre Rad oder schlage einfach auf ein Kissen
ein; das alles
wird Dir dann guttun.
Tipp Nummer 4:
Das "ideale" Ergebnis wäre dann, wenn Du dem- / derjenigen gegenübertreten und ihm / ihr offen und freundlich erklären
könntest, warum Du so ärgerlich warst.
Aber ich weiß aus meiner eigenen Erfahrung heraus, wie schwer so etwas sein kann. Also: Gräme
Dich nicht, wenn Du den Mut nicht gleich beim ersten Mal aufbringst. Denn
es kommen noch andere Gelegenheiten, und Du bist noch am Anfang und kannst
immer noch etwas dazulernen :-)
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Carpe Diem - Nutze den Tag.
Carpe diem - Nutze den Tag.
Nutze den Tag. Fülle jeden einzelnen sinnvoll aus.
Versuche, anderen Menschen etwas Gutes zu tun, indem Du jemanden aufmunterst, der niedergeschlagen ist oder indem Du jemanden anrufst, der in Deinem Leben etwas an Kontur verloren hat.
Oder sage "Danke und einen schönen Tag noch." zu der Kassiererin, die Dich
gerade an der Kasse bedient hat.
Und sei Dir gewiß: Diese Aufmerksamkeit und Fürsorge, die Du anderen Menschen entgegenbringst, wird auf jeden Fall zu Dir selbst zurückkommen. Und Du wirst dadurch viel mehr als nur ein Lächeln "ernten".
Carpe Diem - Nutze den Tag.
Versuche, Dir selbst soviel Gutes wie nur möglich zu tun. Tue etwas, das Dich mit all Deinen Sinnen berührt. Auf einem Spaziergang in der Natur achtest Du auf Deinen Atem und "schmeckst" die frische, gesunde Luft. Du achtest auf jede einzelne Bewegung Deines Körpers, auf das Zusammenspiel Deiner Muskeln und spürst deutlich den Boden unter Deinen Füßen.
Oder kaufe Dir ein schön duftendes Badeöl, das Dich entspannt.
Oder zünde Dir abends eine Kerze an, in deren Licht Du schaust. Sie strahlt Frieden und Zuversicht aus. Versuche, diese Dinge für
Dich selbst anzunehmen.
Carpe Diem - Nutze den Tag.
Versuche, Dich von allen Zwängen und Konventionen zu befreien. Tue etwas, das Du schon immer tun wolltest, aber das Du bisher noch nie gewagt hast. Lebe hier und jetzt Deine Träume aus. Denn wir alle leben nur einmal. Und weißt
Du schon jetzt, was Dir Dein restliches Leben bringen wird?
Versuche, Dich frei zu fühlen und dieses Gefühl auch zu akzeptieren. Denn Selbstbestimmung ist das höchste
zu erreichende Ziel in Deinem Leben.
Carpe Diem - Nutze den Tag.
Nutze den Tag. Fülle jeden einzelnen sinnvoll aus.
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